[Rezension] Eversea || Natasha Boyd



Im kleinen Städtchen Butler Cove taucht unerwartet der berühmte Schauspieler Jack Eversea auf und läuft direkt der jungen Kellnerin Keri Ann über den Weg. Da er momentan untergetaucht ist, bittet Jack Keri Ann, niemandem etwas von seinem Aufenthalt in Butler Cove zu erzählen. Die beiden freunden sich an und merken schnell, dass ihre Gefühle füreinander über eine normale Freundschaft hinaus gehen. Aber kann das gut gehen, wenn man sich auf einen Promi einlässt?

Ich habe eine niedliche Liebesgeschichte erwartet und sie auch bekommen. Ich wurde weder enttäuscht noch großartig überrascht. Natasha Boyd erfindet das Rad mit ihrer Geschichte nicht neu, verzaubert aber mit kleinen süßen Details und hat zudem eine tolle Atmosphäre geschaffen. Man fühlt sich sowohl in der kleinen Küstenstadt als auch mit den Charakteren sehr wohl und schließt sie schnell ins Herz. Man leidet und freut sich mit Jack und Keri Ann. Die Tatsache, dass Jack als Schauspieler in der Öffentlichkeit steht, ist für Keri Ann erstmal nicht so wichtig, sondern eher, wie der wahre Jack ist. Durch ihn erlebt sie eine Verwandlung vom schüchternen Mädchen in eine selbstbewusste Frau. Das ist meiner Meinung nach neben der Liebesgeschichte, die Hauptaussage des Buches.

Das Cover gefällt mir gut, vor allem, weil es meiner Meinung nach super zum Titel passt. Die Seifenblasen vermitteln eine romantische Atmosphäre und passen super zum Untertitel des Buches, schließlich "leben" Seifenblasen auch nur einen einzigen Moment. Die gedeckten Farben finde ich passend für eine Liebesgeschichte und die angedeutete Straße führt den Betrachter ins Unbekannte, vielleicht in eine noch unbekannte Zukunft. 

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine kurzweilige, schöne Unterhaltung sucht und dem Genre Young Adult nicht abgeneigt ist bzw. noch nicht genug davon hat.


Keine Kommentare