[Rezension] After Passion || Anna Todd

Juni 08, 2015 0 Comments A+ a-



Tessa, Erstsemester an der WCU, liiert mit ihrem Jugendfreund Noah und ein Good Girl sondergleichen trifft auf den tätowierten und gepiercten Bad Boy Hardin. Trotz ihrer nicht abzuweisenden Unterschiede bezüglich ihrer Lebenserfahrung und Lebenserwartung treffen die beiden an Tessas erstem Unitag dank ihrer neuen Zimmergenossin Steph aufeinander. Obwohl ihr bewusst ist, das Hardin so gar nicht in ihr Leben passt und trotz ihres Freundes, fühlt sie sich zu Hardin hingezogen. Über kurz oder lang freunden sich die beiden an und entwickeln auch tiefere Gefühle füreinander. Somit beginnt für beide eine sehr streit- und versöhnungsintensive Zeit, die einige Höhen und Tiefen für sie bereithält und schließlich im totalen Chaos mündet.

Die Story in "After passion" ist mir so oder so ähnlich schon in etlichen Büchern, gerade im Young Adult-Bereich, begegnet. Man sollte meinen, dass einem die Thematik Bad Boy trifft auf Good Girl bereits zum Hals raushängt. Bei einigen Lesern von "After passion" ist das mit Sicherheit der Fall, mir jedoch hat das Buch super gefallen. Natürlich ist die Ähnlichkeit zu "Beautiful disaster" von Jamie McGuire nicht zu übersehen bzw. überlesen, trotzdem weist Anna Todds Debüt auch eigene Ansätze auf. Gerade dieses ewige Katz- und Mausspiel zwischen Tessa und Hardin, gespickt mit etlichen Dramen und Versöhnungen, der erotischen Komponente und der doch etwas überraschenden Wendung am Ende macht "After passion" wirklich lesenswert. Todd hinterlässt den Leser mit einem riesigen und vor allem echt fiesen Cliffhänger quasi mitten in einer nicht abgeschlossenen Handlung. Zum eigenen Wohl sollte man sich Band 2 schon mal bereit legen :)

Gerade die schlichte Gestaltung des Covers macht dieses Buch zum Hingucker. Das Schwarz kombiniert mit einem herausstechenden Farbklecks, lässt das Buch sehr edel aussehen. Die leicht verspielte Blumenranke gefällt mir sehr gut und erinnert mich an ein Tattoo. Der Umschlag fasst sich leicht samtig an. Leider sieht man daher auch den ein oder anderen Fingerabdruck auf dem Buch.

Für mich ganz klar eines meiner Highlights in diesem Jahr.