[Community-Aktion] #wirbloggenbücher




Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr ja schon von der Aktion #‎wirsindbooktube gehört?! Hier haben sich über 40 Booktuber zusammengefunden, um der Bedeutung des Begriffs "booktube" mal näher auf den Grund zu gehen und der breiten Öffentlichkeit einen Einblick in ihr buchiges Hobby zu geben. 

Was jetzt noch fehlt, um das große Ganze der Online-Buchwelt zu komplettieren, sind wir: die Buchblogger!

Auch wir sind ja durch die unterschiedlichsten Wege zum Buchbloggen gekommen und auch hier stellt sich wieder die Frage: Was ist denn eigentlich dieses ominöse "buchbloggen"?

Mit dieser Aktion wollen wir als Community - #wirbloggenbücher - noch ein wenig stärker zusammen wachsen und der Öffentlichkeit einen Einblick in unser buchiges Hobby geben. 

Natürlich kann ich nur für mich selbst sprechen, ich denke aber, die Intension, über Bücher zu schreiben, ist bei fast allen die gleiche. 

Anstoß zu der ganzen Aktion war ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, in dem es um die Bloggerin Sara Bow ging. Für alle Interessierten könnt ihr ihn hier nochmal nachlesen klick

Anika und Patrizia haben freundlicherweise ein paar Fragen ausgetüftelt, auf die wir euch nun eine Antwort geben möchten. Doch lest selbst:


1. Was bedeutet für dich "buchbloggen" und warum machst du das eigentlich?

Ich liebe Bücher und ich liebe es, zu lesen. Das war schon immer so und ich denke, das wird auch immer so bleiben. Es gibt nichts schöneres, als sich mit einem Buch in der einen und einem leckeren Cappuccino, wahlweise auch Tee, in der anderen Hand zurückzulehnen und in andere Welten abzutauchen. Ebenso spreche und diskutiere ich gerne über bereits Gelesenes oder über potenziellen neuen Lesestoff. Mein Blog bietet mir dafür die Plattform, meine Leser erschaffen die Diskussion. Buchbloggen bedeutet somit für mich, andere auf ein bestimmtes Buch aufmerksam zu machen, ihnen meine Meinung darüber mitzuteilen und im Anschluss darüber zu diskutieren oder mir selbst Anregung zu neuen Büchern zu holen. Sei es nun in den Kommentaren auf dem Blog, auf sonstigen Social Media Plattformen, per E-Mail oder sogar im realen Leben. Ich bin keine Literaturkritikerin, ich habe auch nichts in diese Richtung gelernt oder studiert, ich teile mich lediglich gerne mit :-) 


2. Wie bist du zum Buchbloggen gekommen? Was gab dir den Anstoß?

Wie bin ich zum Bloggen gekommen? Darüber nachgedacht habe ich wohl schon länger, aber irgendwie nie die Zeit dazu gehabt. Immer kam irgendwas dazwischen und ich hab es weiter in die Zukunft geschoben. Den letzten Anstoß dazu gab mir dann mein Freund. Er ermutigte mich dazu, es doch einfach mal zu probieren, zu verlieren hätte ich schließlich nichts. (Ich glaube, er wollte sich mein Gequassel über sämtliche Literatur einfach nicht mehr anhören *lach*) Los ging es dann im Juni diesen Jahres. Ja, ich bin noch ein absolutes Blogger-Küken. Ich hatte schon mehrere Buchblogs in meinen Favoriten gespeichert, und konnte mir da Tipps und Tricks holen. Herzlichen Dank geht dabei unbekannterweise an Mira von CopyPasteLove. Die Seite ist wirklich super hilfreich für Einsteiger, ohne sie wäre ich sicher nicht sehr weit mit meinem Blogdesign/-layout gekommen. Auch die liebe Leslie von LeFaBook hat kräftig an meinem Design gewerkelt. Dank ihr sieht mein Blog nun so aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe. 


3. Welche Berührungsängste hattest du?

Zu Beginn hatte ich etwas Panik, dass das, was ich schreibe und mitteilen möchte, keinen so wirklich interessiert. Das hat sich mittlerweile wieder gelegt. Zum einen deshalb, weil ich für meine Posts wirklich liebes Feedback erhalte. Danke dafür an alle fleißigen Kommentatoren :) Zum anderen, weil ich wirklich oft für mich schreibe. Es ist eine Art Entspannung, genau wie das Lesen. Wenn es dann dem ein oder anderen gefällt oder bei einer Entscheidung hilft, dann freut mich das natürlich umso mehr.


Tipps für Buchblog-Anfänger

Neben dem Schreiben und Veröffentlichen ist für mich das Kommunizieren, meist über Social Medias, sehr wichtig. Nur so erfahren Menschen von meiner kleinen Welt, kommen vorbei und bleiben im Bestfall. Auch Kontakte zu Autoren, egal ob bekanntere oder unbekanntere, spielt eine große Rolle. Sie haben meist schon ein großes Netzwerk, wovon wir als Blogger auch profitieren können. Alle bisherigen Autoren, die ich kennen lernen durfte, waren sehr nett und aufgeschlossen Bloggern gegenüber. Eine Rezension zu einem ihrer Bücher ist sowohl kostenlose Werbung für sie als auch für mich. 

Mein Lieblingsplatz zum Schreiben - unser Balkon


Durch das Bloggen habe ich in der kurzen Zeit bereits eine Menge lieber und netter Menschen kennengelernt. Die Community der Blogger ist wirklich toll. Wir sind weniger Konkurrenten, sondern unterstützen uns gegenseitig. Sei es durch Gastrezensionen auf anderen Blogs oder einfach durch ein "Like" bei Facebook oder Instagram. Es macht Spaß, sich mit Gleichgesinnten über seine Passion, das Lesen und Bücher, auszutauschen. Vor allem ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, dass mein Gegenüber dadurch gelangweilt werden könnte. Ich bin sehr froh, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. 

An alle, die jetzt noch darüber nachdenken, einen Blog zu starten, zu welchem Thema auch immer: probiert es einfach aus, traut euch. Das wichtigste ist, dass euch das ganze Spaß macht und nicht zu einem Zwang wird. 

Also, ihr habt nichts zu verlieren, ihr könnt nur gewinnen ;)


Alles Liebe, eure Janine

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