[Rezension] Breathe - Jax und Sadie || Abbi Glines



Sadie White wird ihre Sommerferien nicht am Strand von Sea Breeze verbringen, sondern als Hausangestellte einer wohlhabenden Familie. Was sie nicht ahnt: Der Besitzer des Anwesens ist Jax Stone, einer der heißesten Rockstars der Welt. Müsste Sadie sich nicht um ihre Mutter und die Familienfinanzen kümmern, wäre sie vielleicht begeistert, einem Rockstar so nah sein zu dürfen. Ist sie aber nicht. Doch während Sadie sich von Jax und dessen Ruhm nicht allzu beeindruckt zeigt, fühlt er sich umso mehr zu ihr hingezogen.

Aschenputtel trifft Traumprinzen - Ein modernes Märchen, so oder ähnlich hätte der Titel auch lauten können. Denn nichts anderes ist die Geschichte um Jax und Sadie. Leider, leider reicht es nicht an das uns bekannte Märchen heran, da die Autorin mit Klischees und Oberflächlichkeit nur so um sich wirft. Sadie ist das typische Allerwelts-Mädchen, natürlich Jungfrau, total uninteressiert an einem Teenie-Leben und lebt in schwierigen Familienverhältnissen. Ihr entgegen steht Jax, weltberühmter Rockstar, dem die ganze Welt zu Füßen liegt und das genaue Gegenteil von Sadie. Doch auch wenn sich Gegensätze ja bekanntlich anziehen, so geht das hier doch recht schnell vonstatten. Und so, wie Jax teilweise handelt, meinte man nicht, dass er wirklich so ein gefeierter Star sein soll. Welcher Rockstar geht einfach mal so auf eine 4.Juli-Party??? 
Die erotischen Elemente halten sich hier eher im Hintergrund, sind jedoch sehr ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach hätte man sie auch ganz weglassen können, denn sie tragen nicht groß zur Handlung bei. 

Abbi Glines Schreibstil ist wie immer recht flüssig und modern. Die Seiten fliegen nur so vorbei und das Buch ist somit sehr schnell ausgelesen. Mit den ca. 340 Seiten hält sich die Autorin kurz und die Geschichte ist auch in sich abgeschlossen. Leider ist es dadurch auch nicht möglich, mehr in die Tiefe zu gehen. 

Es ist ein ganz süßes Buch, für Leser, die eine leichte lockere Liebesgeschichte lesen möchten. Für all jene, die Geschichten mit mehr Tiefgang und weniger Oberflächlichkeit mögen, denen rate ich davon ab. 

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