[Rezension] After forever || Anna Todd

September 05, 2015 0 Comments A+ a-



Achtung Spoiler!!!

Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern.

Willkommen bei finalen Band um die Hassliebe von Tessa und Hardin. Gespannt, wie das Hin und Her der beiden nun sein Ende findet, stürzte ich mich gleich nach Ankunft des Buches in dessen Seiten. Und wurde gleich mal wieder auf eine harte Probe gestellt. Denn das ewige Auf und Ab der beiden ging genauso fröhlich weiter, wie die 3 Bände zuvor. Wirklich genervt davon, legte ich After forever erstmal bei Seite und widmete mich anderen Werken. 
Gestern nun, nachdem ich eine Kurzmeinung von Peachgalore auf Youtube gesehen hatte und sie mega überrascht und begeistert vom Ende war, schnappte ich es mir erneut und las die verbleibenden 300 Seiten fast in einem weg.

Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Just nach meiner Unterbrechung kam die Wende. Es kam endlich Bewegung in die Geschichte. Tessa kapselte sich ab, geht ihren eigenen Weg. Vor Rückfällen ist sie dennoch nicht gewahrt. Sie fallen aber nicht so krass aus wie in der Vergangenheit. Sie entzieht sich immer mehr Hardins Einfluss und Machtgehabe. Und auch Hardin arbeitet hart an sich und macht eine wirklich krasse Entwicklung durch. Man könnte geradezu stolz auf ihn sein. Dennoch können beide es immer noch nicht vermeiden, ihr gesamtes Umfeld in ihr Liebeschaos mit hineinzuziehen, mit kurzfristig dramatischen Folgen. 
Der Epilog jedoch versöhnt alle vorangegangenen Phasen, die dem Leser die Nerven rauben und ihn an Tessas Verstand und Hardins Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Anna Todd verschafft den beiden ein unumgängliches Ende. alles andere wäre auch irgendwie unrealistisch und unglaubwürdig gewesen. 

An Todds Schreibstil hat sich nichts geändert. Er ist weiterhin sehr flüssig und modern. Und hängt man nicht in einer Leseflaute fest, so lässt sich After forever sehr schnell lesen. 

Ich bin froh, dass Tessas und Hardins Geschichte ein zufriedenstellendes Ende gefunden hat. Wer mit After passion angefangen hat, für den ist es fast unumgänglich, die Serie zu Ende zu lesen. Auch wenn Tessa uns bisweilen zur Weißglut brachte und Hardin mit seiner gewalttätigen Ader wirklich kein Traummann darstellt, war es doch eine Achterbahnfahrt der Gefühle und eine Freude, den beiden ein Stück ihres Lebens zu folgen.